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Bison BBQ

BBQ Grillmethoden

Was ist eigentlich Barbeque?

Barbecue (abgekürzt: BBQ) ist kurz gesagt grillen auf typisch amerikanische Art und hat in den USA eine Jahrhunderte lange Tradition. Für den Amerikaner ist das Barbecue die beliebteste Art, im Garten Zeit zu verbringen und zu feiern. Bei einem Barbecue wird oftmals ein ganzer Nachmittag oder sogar ein ganzer Tag gemeinsam mit der Familie und Freunden verbracht.


Beim BBQ kommen aber nicht mehr nur Würstchen und Steaks auf den Grill. Bevorzugt werden unter anderem Spare-Ribs, Hähnchen, Grillspiesse. Meeresfrüchte und Fisch. Dazu gibt es Gemüse, gefüllte Tomaten oder Auberginen, gebackene Kartoffeln und natürlich Salate. Auch der Nachtisch wird auf dem Grill zubreitet. Der Phantasie und den eigenen kreativen Ideen sind keine Grenzen gesetzt: beim BBQ ist erlaubt, was schmeckt.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Grillen (schnelles Garen direkt über der Hitze) wird beim Barbecue das Grillgut bei niedrigen Temperaturen langsam mit indirekter Hitze schonend gegart – vorzugsweise in einem großen, geschlossenen „BBQ-Grill & Smoker“. Dadurch bleibt das Fleisch saftiger und aromatischer, zudem kann es nicht anbrennen. Barbecue ist gesünder, vielseitiger und sehr viel entspannender als das herkömmliche „direkte“ Grillen. Unter der Devise „Zeit lassen und mit allen Sinnen genießen“ wird Barbecue mit der Familie, Freunden, Bekannten und Kollegen zu einem echten Event.

Mit welcher Methode kann man grillen?


Direkt (Grillen) 160 - 300 Grad
Beim direkten Grillen wird das Grillgut, z.B. Steak oder Bratwurst, auf dem Grillrost direkt über der glühenden Holzkohle mit hohen Temperaturen gegrillt.
Damit beide Seiten gar werden, muss es nach der Hälfte der Garzeit gewendet werden. Diese Methode eignet sich für Steaks, Hamburger, Koteletts und andere Speisen mit kurzer Garzeit
(bis zu 25 Minuten).

Indirekt (Barbecue) 160 - 200 Grad
Das Fleisch wird hier nicht direkt auf der Glut gegart, sondern durch den Rauch und die warme Luft. Das Grillgut liegt nicht! über der Glut, sondern in der Regel über einer Tropfschale, die mit Wasser gefüllt ist. Das Brennmaterial wird neben der Tropfschale aufgehäuft. Daher "indirektes" Grillen. Dauert natürlich länger, das Fleisch wird dafür aber butterweich und zart.
Die indirekte Grillmethode ist der ähnlich dem Garen, aber das Grillgut wird gegrillt, hat ein besseres Aroma und Aussehen als man es im Backofen erzielen kann. Der Hitzeanstieg, reflektiert durch den Deckel und der Innenfläche des Grills, grillt das Grillgut gleichmäßig von allen Seiten. Die zirkulierende Hitze arbeitet wie ein Umluftofen, man braucht das Grillgut nicht wenden. Es bietet sich  für Grillgut an, welches länger als 25 Minuten gegrillt werden muss oder für Grillgut, das zu empfindlich ist, um bei direkter Grillmethode gegrillt zu werden, da es sonst austrocknen oder anbrennen würde: zum Beispiel für Braten, Rippchen, ganze Hähnchen, Truthähne, andere große Stücke Fleisch oder Fischfilets.
Je nach Größe und Temperatur ( zwischen 2-5 Stunden )

Tipps:
Je nach persönlichem Geschmack können Sie der Holzkohle auch spezielle Räucherchips beigeben, um das Grillgut zu „smoken“, also den western-typischen Rauchgeschmack zu erzeugen.

Die mit Wasser gefüllte Schale dient dazu, abtropfendes Fett aufzufangen und das Austrocknen des Grillgutes bzw. Grillfleisches zu vermeiden. Um dem Grillgut eine besondere Geschmacks-Note zu verleihen, können Sie dem Wasser auch Marinade, Bier oder Wein beimischen. Bei längerem Grillen kontrollieren Sie zwischendurch die Schale und füllen gegebenenfalls Wasser nach.

Beachten Sie bitte, dass das Öffnen der Grillhaube die Garzeiten verlängert.

Indirektes Grillen mit der Side Fire Box (Barbecue) 90 - 160 Grad
Beim indirekten Grillen mit der SideFireBox wird das Grillgut auf dem Grillrost in der Grillkammer mit niedrigen Temperaturen bei geschlossener Grillhaube - ähnlich wie in einem Umluftherd - schonend gegart. Die glühende Holzkohle befindet sich dabei auf dem Feuerrost in der SideFireBox. Durch den Kamineffekt zieht die Hitze von der SideFireBox in die Grillkammer und entweicht letztendlich durch den Schornstein.

Die Holzkohlen oder Briketts werden in der SideFireBox auf dem Feuerrost platziert und (gegebenenfalls mit Hilfe eines Grillanzünders) entzündet. Lassen Sie den Deckel der SideFireBox und die seitliche, regulierbare Luftöffnung zunächst geöffnet, bis die Holzkohle glühen und anfangen leicht zu aschen. Schließen Sie jetzt den Deckel der SideFireBox. Das Grillgut kann nun auf der gesamten Grillfläche in der Grillkammer abgelegt werden. Um eventuell abtropfendes Fett aufzufangen, können Sie unter dem Grillgut auf dem Feuerrost eine mit Wasser gefüllte Schale abstellen. Schließen Sie nun die Grillhaube der Grillkammer und regeln Sie die Temperatur in der Grillkammer mit der seitlichen Lüftungsöffnung an der SideFireBox (Zuluft) und dem Schornstein-Deckel (Abluft). Das Grillgut wird nun – ähnlich wie in einem Umluftherd – schonend gegart.
Garzeit: ca. 3 Stunden

Für das typische „Branding“ kann das Grillfleisch vor dem Servieren noch kurz direkt über der glühenden Holzkohle auf dem Grillrost in der SideFireBox angebraten werden.

Tipp:
Nutzen Sie für das Anzünden und Anheizen der Holzkohle oder Briketts einen Anzündkamin. Sobald die Holzkohlen glühen und anfangen zu aschen, kippen Sie diese aus dem Anzündkamin auf den Feuerrost der SideFireBox. Das ist einfach und spart Zeit. Insbesondere beim Nachfüllen von Kohle während des Grillens ist der Anzündkamin ein sehr nützliches Accessoire.

Räuchern/Smoken (60 - 90 Grad)
Die Glut wird gleich wie beim Barbecuen eingesetzt, nur werden dabei alle Lüftungsklappen geschlossen und es entsteht eine starke Rauchentwicklung. Mit der Auswahl der Holzsorte kann man die Rauchintensität und die Geschmacksrichtung bestimmen. Ein passender Smoker macht sich immer gut im Garten.
Hier braucht man Geduld. Bis zu 24 Stunden Garzeit.
 

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